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Qualitätsmanagement

Bild Eingang vhs Fichtelgebirge

Um Prozesse, die der Qualitätssicherung dienen, zu initiieren und deren Ergebnisse zu bündeln, wurde im Jahr 2002 mit dem Qualitätsmanagment nach EFQM ein System zur Sicherung und ständigen Entwicklung der Qualität eingeführt.

Mit der Entwicklung eines Leitfadens für die Volkshochschule 2006 und einer erneuten Selbst- und Fremdbewertung 2007 wurden die Grundlagen, Struktur, Organisation und Tätigkeit der Volkshochschule beschrieben. Seitdem unterzieht sich die Volkshochschule regelmäßigen Audits.


EFQM und seine Umsetzung an der Volkshochschule der Stadt Selb

Qualitätsmanagement (QM) ist in den letzten Jahren zu einem zentralen Faktor des Leitbilds von privaten Wirtschaftsunternehmen wie auch von öffentlichen Institutionen geworden. Es umfasst zwei Verfahrensweisen: die Qualitätssicherung und die Qualitätsentwicklung – beides Komponenten, die auf eine kontinuierliche Verbesserung von Organisationen zielen. Auch in Weiterbildungseinrichtungen werden Qualitätskriterien immer stärker zum Maßstab erfolgreicher Arbeit.

Qualitätsmanagement ist für die Volkshochschule Selb kein neues Arbeitsprinzip. Seit geraumer Zeit praktizieren wir Qualitätssicherung und -entwicklung, ohne diese Begriffe explizit zu verwenden. Bisher waren es einzelne Bereiche der Volkshochschule, die der Qualitätsarbeit unterzogen wurden (z. B. Raumausstattung, Dozentenpool, Lehrmittel, Vertragsbedingungen). 2002 entschied sich die Volkshochschule Selb für das Qualitätsmanagement der EFQM (European Foundation for Quality Management). Das EFQM-Verfahren unterscheidet sich von den traditionellen durch die Art und Weise, wie Qualität "gedacht" wird. Es ist eingebunden in ein Rahmenkonzept, das die ganze Einrichtung umfasst, und verlangt eine systematische Analyse und Bewertung der Volkshochschule. Nicht mehr einzelne Bereiche stehen im Fokus der Qualitätsarbeit, sondern die gesamte Institution, mit all ihren Bezügen nach innen und außen. Diese ganzheitlichen QM-Verfahren werden als Total-Quality-Management (TQM) bezeichnet.

Das EFQM-Verfahren bietet zwei Möglichkeiten der Evaluation: Die Selbstbewertung und die externe Bewertung. Für die Selbstbewertung werden MitarbeiterInnen aus dem eigenen Hause zu EFQM-AssessorInnen ausgebildet. Die externe Bewertung wird durch speziell geschulte EFQM-Gutachter durchgeführt. Entscheidend ist, dass die durch die Anwendung des EFQM-Modells gewonnenen Erkenntnisse Lernprozesse und Innovationen auslösen (Stärken stärken – Schwächen schwächen). Die Erneuerungsmaßnahmen erfolgen allerdings nicht alle auf einen Schlag, sondern fortlaufend. Man spricht daher vom kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP).

EFQM dient zur internen Qualitätsentwicklung. Darüber hinaus kann das europaweit anerkannte Modell für einen Vergleich mit anderen, ähnlich ausgerichteten Institutionen eingesetzt werden (Benchmarking). Das Modell ist – wie die Volkshochschulen auch – vom Selbstverständnis her demokratisch angelegt, weil es alle MitarbeiterInnen einer Einrichtung in die Qualitätsarbeit einbezieht.

Leitet Herunterladen der Datei einErfolgreiche Fremdbewertung

Leitet Herunterladen der Datei einDas EFQM-Modell


Trägerzulassung - AZAV Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung

Bild Urkunde Trägerzulassung AZAV

Zur Qualitätssicherung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zur Arbeitsförderung hat der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit eine Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) erlassen, die ein zweistufiges Verfahren zur Zulassung von Weiterbildungsträgern und Maßnahmen vorsieht.

In der Verordnung sind die von den Weiterbildungsträgern und deren Maßnahmen zu erfüllenden Anforderungen geregelt. Darüber hinaus finden sich konkrete inhaltliche Vorgaben im zugehörigen Anforderungskatalog des Anerkennungsbeirats der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Bildungsträger und Maßnahmen werden ausschließlich durch fachkundige Stellen (Zertifizierungsstellen), die von der Anerkennungsstelle der Bundesagentur für Arbeit akkreditiert werden, zugelassen.

Zur erfolgreichen Trägerzulassung muss das Bildungsunternehmen insbesondere folgendes nachweisen ...
    ... Fachliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
    ... Fähigkeit zur UnterstĂĽtzung der Eingliederung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den ersten Arbeitsmarkt
    ... Ausreichende Qualifikation und Berufserfahrung von Leitungs- und Lehrkräften
    ... System zur Qualitätssicherung

Im Rahmen der Trägerzulassung wird die Erfüllung der Anforderungen zunächst anhand der Dokumentation geprüft und die Ergebnisse im nachfolgenden Audit verifiziert.

Die Trägerzulassung hat eine Gültigkeitsdauer von 3 Jahren und unterliegt einer jährlichen Überwachung.

Von der Öffnet externen Link in neuem FensterDQS GmbH (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen) wurde die Volkshochschule Selb erstmals im April 2005 als Träger zertifiziert und für Weiterbildungsmaßnahmen zugelassen. Im April 2007 wurde die jährlich notwendige Überprüfung erfolgreich durchgeführt.

Leitet Herunterladen der Datei einUrkunde Trägerzulassung

Leitbild der Volkshochschule Selb

    Man kann nicht in die Zukunft schauen,
    aber man kann
    den Grund fĂĽr etwas ZukĂĽnftiges legen,
    denn Zukunft kann man bauen.

    Antoine de Saint-ExupĂ©ry



Die Volkshochschule der Stadt Selb versteht sich als eine der Demokratie verpflichtete, weltanschaulich an die Menschenrechte gebundene, von politischen Parteien unabhängige Bildungseinrichtung. Daher gehört es zu ihrem Selbstverständnis, keine antidemokratischen, rassistischen, antisemitischen, frauenfeindlichen und andere Menschengruppen diskriminierenden Inhalte und Verhaltensweisen zuzulassen und solchen Tendenzen entgegen zu wirken.

In der Volkshochschule wird unter Bildung ein lebensbegleitender Lernprozess verstanden, der die intellektuelle, emotionale, körperliche und kulturelle Dimension des Lernens gleichermaßen umfasst. Ihre Arbeit ist, ausgerichtet am Kunden, bedarfs- und bedürfnisorientiert ebenso wie bedarfs- und bedürfnisweckend. Als Weiterbildungszentrum der Kommune sind wir Teil des öffentlichen Bildungswesens. Unser Angebot ist für jede und jeden offen.

Wir stehen fĂĽr ...
    ... Lernen in jeder Lebensphase
    ... Orientierung und Kompetenz
    ... Professionalität
    ... die Entwicklung unserer Region
    ... Kooperation und Vernetzung
    ... die Begegnung von Menschen jeden Alters
    ... Verständigung zwischen den Kulturen

Wir versprechen ...
    ... Hohe Qualität
    ... Individuelle Beratung
    ... Gute Erreichbarkeit
    ... Ein differenziertes und vernetztes Angebot
    ... Freude am Lernen

Die Volkshochschule erfüllt mit ihrer Bildungsarbeit kulturelle Aufgaben, sie bietet demokratiefördernde Maßnahmen im Bereich der politischen Bildung, sie leistet Beiträge zur beruflichen Qualifikation, sie erfüllt soziale und kommunikative Aufgaben, sie bietet Gesundheitsvorsorge. Die Angebote der Volkshochschule zeichnen sich durch Vielfalt der Inhalte sowie der Methoden des Lernens aus. Neben Kursen, Vorträgen, Weiterbildungsangeboten finden sie Workshops, Exkursionen, Beratungen u.v.m.

Eine effektiv arbeitende Geschäftsstelle, motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ein flächendeckendes Außenstellennetz garantieren die Präsenz der Volkshochschule Selb in ihrem Einzugsbereich. Fachlich qualifizierte und kompetente Kursleiterinnen und Kursleiter tragen inhaltlich die Bildungsarbeit der Volkshochschule.

Die Leistungsfähigkeit der Volkshochschule der Stadt Selb als kompetentes Weiterbildungsunternehmen wird gestärkt durch ihre Vernetzung mit den Volkshochschulen des Landkreises, der Mitgliedschaft im bayrischen Landesverband, die Kooperation mit Betrieben, Behörden, berufs- und allgemeinbildenden Schulen sowie in der Zusammenarbeit mit anderen Bildungsträgern und –einrichtungen. Sie erfüllt die übergeordnete politische Aufgabe, angesichts steigender und neuer Qualifikationsanforderungen eine soziale Ausgrenzung zu verhindern. Denn soziale Integration wird durch den erworbenen Bildungs- und Qualifikationsstand maßgeblich beeinflusst. Dabei setzt die Volkshochschule der Stadt Selb für die Zukunft folgende Entwicklungsschwerpunkte ...
    ... Förderung der Chancengleichheit
    ... Definition von zukunftsorientierten Bildungszielen
    ... Sicherung der Qualität
    ... Förderung des lebenslangen Lernens
    ... Erprobung neuer Lehr- und Lernmethoden.

Sie leistet damit einen Beitrag zur positiven Bewältigung gesellschaftlicher Modernisierungsprozesse, ermöglicht die persönliche Orientierung, fördert den Dialog zwischen Generationen und Kulturen und schafft die Möglichkeit zur Kompensation entgangener Bildungschancen. Der selbstverantwortliche, freie und mündige Bürger bestimmt jedoch durch seine Auswahl aktiv über die Form und die Inhalte des Weiterbildungsangebotes.

Das Angebot der Volkshochschule der Stadt Selb ist ...
    ... Auf alle sozialen Gruppen und Altersstufen ausgerichtet
    ... Richtet sich mit einer Vielfalt und Angemessenheit der Lehr- und Lernmethoden an Lerngewohnte und besonders auch an Lernungewohnte
    ... Hat Kontinuität, d.h. ein aufeinander abgestimmtes und aufbauendes Kurssystem
    ... FĂĽhrt zu Zertifikaten und AbschlĂĽssen
    ... In der Entgeltgestaltung um Chancengleichheit bemĂĽht
    ... Wird ergänzt durch Beratung und Begleitung
    ... Wird organisatorisch, methodisch, didaktisch, nach den Rahmenbedingungen und aufgrund der Anforderungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer regelmäßig evaluiert.

Neben der Aufgabe, die direkte Kommunikation innerhalb der Bevölkerung zu sichern und als Ort des Erkundens und der Orientierung zu dienen, ist die gezielte Ăśbernahme von Weiterbildungsaufgaben fĂĽr Unternehmen und die enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zukunftsweisend. So gibt es immer mehr Firmen, die maĂźgeschneiderte Angebote ĂĽber die Volkshochschule in Anspruch nehmen.