Hygieneschutzmaßnahmen

 

Hygieneschutzkonzept der Volkshochschule Fichtelgebirge

Stand 03.09.2021

Gesetzliche Grundlage: 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (14. BaylfSMV)


1. Generelle Sicherheits- und Hygieneregeln:

  • Das Betreten des Gebäudes bei einer Corona-Erkrankung oder typischen Krankheitssymptomen (Husten oder Fieber) oder Kontakt mit einem Infizierten in den letzten 14 Tagen ist untersagt.
  • Der geforderte Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen ist unbedingt einzuhalten.
  • Es besteht die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes: Auf Begegnungs- und Verkehrsflächen in den Dienstgebäuden sowie bei Bürgerkontakt und Beratungsgesprächen ist mindestens eine medizinische Maske zu tragen.
  • Die Hände sind an den Desinfektionsmittelspendern im Eingangsbereich zu desinfizieren.
  • Einhaltung der allgemeinen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen (kein Händeschütteln, Nießen in die Armbeuge).
  • Menschenansammlungen sind zu vermeiden.

2. Regelungen für den Schulungsbetrieb:

  • Bei Inzidenz 35 oder mehr greift die 3G-Regelung für Teilnehmende an Kursen/Veranstaltungen in geschlossenen Räumen. Die Teilnahme ist nur gestattet für vollständig Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete.
  • Die Kursleitung verpflichtet sich, alle Teilnehmenden nach der 3G-Regelung zu kontrollieren. Dabei ist eine personenunabhängige Dokumentation der Prüfung durch die Kursleitung zu erbringen.
  • Besteht eine Testnachweiserfordernis, ist ein negativer POC-Antigentest (Gültigkeit max. 24 Stunden) oder PCR-Test/PoC-PCR-Test (Gültigkeit max. 48 Stunden) zu erbringen. Es gelten die Nachweise offizieller Teststationen, Apotheken oder Ärzte. Selbsttests sind nur in vollzeitschulischen Maßnahmen (siehe 4.) oder mit ausdrücklicher Genehmigung der vhs-Leitung erlaubt. Schüler*innen gelten mit Blick auf die regelmäßigen Tests in der Schule als getestet. Die Vorlage des Nachweises ist nur in Verbindung mit Vorlage des Personalausweises/Reisepasses oder Führerscheins gültig. Kann der Nachweis nicht erbracht werden, muss die Kursteilnahme verweigert werden.
  • Beratungsgespräche sind von der 3G-Regelung ausgenommen.
  • Besondere Sitzordnung in Veranstaltungsräumen: Einzeltische, frontale Sitzordnung, Abstand beträgt 1,5 m
  • Es besteht keine Maskenpflicht am Platz. Soweit während einer Veranstaltung der Mindestabstand unterschritten werden muss, ist auch während der Veranstaltung mindestens eine medizinische Maske von allen Teilnehmenden zu tragen.
  • Teilnehmende in Kursen mit regelmäßigen Terminen sind einem festen Kursverband sowie festen Kursleitungen zugeordnet.
  • Sicherstellung einer guten Durchlüftung der Räume (mind. 10 Minuten Lüften nach jeder Unterrichtseinheit).
  • Eintreffen und Verlassen des Schulgebäudes unter Wahrung des Abstandsgebots, Mindestabstand von 1,5 m gilt ebenso für den äußeren Schulbereich.
  • Gruppenarbeit ist nicht zugelassen.
  • Reduzierung von Bewegungen während des Unterrichts.
  • kein Pausenverkauf.
  • Vermeidung gemeinsam genutzter Gegenstände (kein Austausch von Arbeitsmitteln, Büchern, Tablets, kein Benutzen von Computerräumen ohne Abstandsregeln).
  • kein Mischen mit Kursteilnehmern einer anderen Gruppe.
  • Pausenzeiten sind strikt einzuhalten
  • Toilettengang: nur einzeln und unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen
  • Keine Gruppenbildung (vor, während oder nach der Veranstaltung).
  • Türklinken/Arbeitstische/wiederverwendbare Arbeitsmaterialien – soweit von der vhs zur Verfügung gestellt – sind nach Gebrauch und Veranstaltungsende mit einer Spülmittellösung/einem Flächendesinfektionsmittel von den Teilnehmenden und Dozenten zu reinigen.

3. Gesonderte Regelungen für den Bereich Gesundheitsbildung:

  • Rehabilitationskurse sind von der 3G-Regelung ausgenommen.
  • Kontaktsport erlaubt, ansonsten Mindestabstand 1,5m
  • Gruppenbegrenzung bei Indoor-Kursen abhängig von Raumgröße und Lüftungsmöglichkeiten.
  • Keine Maskenpflicht während der Sportausübung.
  • Für Tanzkurse gelten die Vorgaben für Gesundheitsbildung.
  • Möglichst durchgehende Lüftung der Räume während der Kursausübung (alle Fenster gekippt) und mind. 10 Minuten Stoßlüften zwischen den Kurseinheiten (alle Fenster sind komplett zu öffnen).
  • Duschen und Umkleiden sind geöffnet. Auf die Einhaltung des Mindestabstandsgebots von 1,5 m ist zu achten. Die Nutzung des Duschraumes ist auf 1 Person begrenzt. Das Fenster im Duschraum muss während der Nutzung durchgängig geöffnet bleiben, um Dampf abzuleiten und Frischluft zuzuführen.

Kochkurse: 

  • Maskenpflicht für Teilnehmende außer beim Essen am Tisch.
  • Bei Spülvorgängen wird gewährleistet, dass die vorgegebenen Temperaturen erreicht werden, um eine sichere Reinigung der Küchenutensilien vorzunehmen.
  • Bei der Benutzung der Arbeitsmittel durch die gleichen Personen sind Einmal-Handschuhe zu tragen. Wenn sich Einmal-Handschuhe nicht bewähren, müssen die Arbeitsmittel nach Gebrauch gereinigt werden.
  • Auch beim Essen ist der Mindestabstand von 1,5m einzuhalten.

4. Gesonderte Regelungen für vollzeitschulische Maßnahmen

  • Es besteht inzidenzunabhängige Testpflicht für Teilnehmende drei Mal wöchentlich, insofern nicht vollständig geimpft (ab Tag 15) oder genesen.
  • Bei AZAV-geförderten Maßnahmen: Angebot von zwei kostenlosen Corona-Tests pro Woche durch die vhs
  • Für vollzeitschulische Maßnahmen ist neben PCR- und POC-Antigentests die Durchführung von Selbsttest vor Unterrichtsbeginn unter Aufsicht erlaubt.
  • Soweit Selbsttests in der vhs vorgenommen werden, verarbeitet die vhs das Testergebnis ausschließlich für den schulischen Zweck der Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts; eine Übermittlung an Dritte findet vorbehaltlich von Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz nicht statt. Das Testergebnis wird höchstens 14 Tage aufbewahrt.
  • Für die Lehrkräfte und Verwaltungspersonal gelten hinsichtlich ihrer Tätigkeit in den Unterrichtsräumen mit der Maßgabe entsprechend, dass ein Selbsttest auch außerhalb der vhs und ohne Aufsicht vorgenommen werden kann, wenn die Person versichert, dass das Testergebnis negativ ausgefallen ist.

5. Regelungen für Durchführung von Prüfungen:

  • Prüfungen sind von der 3G-Regelung ausgenommen.
  • Maximale Teilnehmerzahl der Prüfung festlegen: Die maximale Teilnehmerzahl muss den Voraussetzungen der jeweiligen Räumlichkeiten angepasst werden, wobei der Abstand zwischen den Prüfungstischen mindestens 1,5 m nach allen Seiten betragen muss.
  • Die Prüfungsteilnehmende sind vor der Prüfung über notwendige Maßnahmen und Regelungen aufgrund der Corona-Pandemie ausreichend zu informieren.
  • Prüfungsteilnehmende müssen weiterhin zustimmen, dass sie bei (coronaspezifischen) Krankheitszeichen (z. B. Fieber, trockener Husten, Atemproblemen, Verlust Geschmacks- / Geruchssinn, Hals-, Gliederschmerzen, Übelkeit / Erbrechen, Durchfall) zu Hause bleiben bzw. von der Prüfung ausgeschlossen werden können.
  • Personengebundenes Schreibmaterial: Das vhs-Prüfungszentrum stellt das Schreibmaterial (Stifte und Papier), das nach der Prüfung hygienisch aufbereitet bzw. entsorgt wird.
  • Auch alle am Prüfungsgeschehen beteiligten Personen (Aufsichten/Prüfer*innen) werden über die Regelungen und Maßnahmen (inkl. Risikogruppen) informiert. Für diese Personen werden möglichst Mund-Nasen-Schutz und Gummihandschuhe zur Verfügung gestellt (ausreichende Anzahl zum Wechseln). Der Einsatz von Personen, die zur Risikogruppe gehören, sollte vermieden werden.
  • Der Prüfungsraum muss entsprechend vorbereitet werden. Es sind nur Einzeltische mit entsprechendem Abstand (mind. 1,5 m bzw. pro Person mind. 4 qm) möglich. Die Tische sind mit Desinfektionsmittel zu reinigen.
  • Beim Einlass der Teilnehmenden in den Prüfungsraum wird darauf geachtet, dass dieser nur einzeln und mit Abstand betreten wird.
  • Überprüfung der Identität und Einsammeln der Mobiltelefone erfolgt kontaktlos (Einweghandschuhe oder in vorbereitete Umschläge stecken lassen).
  • Den Abstand möglichst auch beim Austeilen und Einsammeln der Prüfungsunterlagen einhalten.
  • Beim Verlassen des Raumes auf Abstand achten; die Prüfungsteilnehmenden dürfen den Raum nur nacheinander verlassen. Die Personen, die an der Tür sitzen, müssen zuerst gehen.
  • Die Prüfungsteilnehmenden sollen das Gebäude zügig verlassen; Grüppchenbildung vermeiden

6. Weitere Regelungen für Mitarbeitende:

  • Mitarbeitende reduzieren Dienstreisen, Präsenzveranstaltungen und Besprechungen auf ein notwendiges Mindestmaß und Nutzen die Mittel der modernen Telekommunikation.
  • Gegenstände, wie z.B. Arbeitsmaterialien, werden nach Möglichkeit nicht mit anderen Personen geteilt.
  • Die Büros sind regelmäßig zu belüften.
  • Maskenpflicht gilt bei mehr als einer Person im Dienstfahrzeug und überall dort, wo arbeitsbedingt der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann.
  • Mitarbeitende haben dem Arbeitgeber unverzüglich bei einem Verdachts- und Krankheitsfall zu informieren und unbedingt zu Hause zu bleiben. 
  • Jeder Mitarbeitende muss seine vertraglich geregelte Arbeitszeit erfüllen, entweder vor Ort in der Dienststelle oder im Home-Office.
  • Die Büros sind zu besetzen. Hier gilt: Das Aufstellen einer Abtrennung zwischen den Personen oder die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m zwischen den Personen (ansonsten ist das Tragen einer Maske verpflichtend) als auch die Einhaltung der Mindestfläche von 10 m² für jede im Raum befindliche Person.
  • Die bekannten AHA-Hygieneregeln gelten weiterhin sowie das regelmäßige Lüften der Büroräume.
  • Für Beschäftigte, für die eine Ansteckung mit dem Corona-Virus ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellt (z.B. Leukämie, Diabetes, Lungenerkrankungen), sind aus Fürsorgegründen in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt die erforderlichen Maßnahmen abzustimmen (z.B. kein Publikumsverkehr, kein Servicezentrum, Telearbeit, etc.). Wenn die vom Arzt für notwendig erachteten Maßnahmen nicht umgesetzt werden können, muss der Arzt entscheiden, ob der Beschäftigte noch dienst- bzw. arbeitsfähig ist.

7. Weitere Vorkehrungen der Volkshochschule zur Wahrung des Infektionsschutzes:

  • Kommunikation der Hygieneregeln über Aushänge, Homepage und Informationsschreiben an Kursteilnehmende und Kursleitungen.
  • Bereitstellung von Desinfektionsspendern und der Möglichkeit zum Händewaschen mit Flüssigseife und Papierhandtüchern
  • Tägliche Reinigung der Einrichtung; nach Gebrauch Reinigung der Türklinken, Arbeitstische mit Desinfektionsspray.
  • Zur Wahrung des Tröpfchenschutzes sind in Büros mit Kundenbereich Plexiglasscheiben angebracht.
  • Kunden/ Bürger/ Kursteilnehmer werden aufgefordert ihre Kontaktdaten zu hinterlassen, um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten COVID-19 Falles zu ermöglichen.
  • Allen Mitarbeitenden werden zwei Corona-Tests pro Kalenderwoche angeboten (alternativ: Schnelltest durch geschultes Personal oder Selbsttest in der vhs oder Speicheltest in der Hauptverwaltung im Rathaus Selb). Die Testung entbindet nicht von den geltenden Hygieneregeln der Stadt Selb (Maskenpflicht, Abstandsregelungen, etc.).

*Erläuterung Testpflicht:

Besteht eine Testnachweiserfordernis auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nach §4 der 13. BaylfSMV, dann dürfen diese Testungen vor höchstens 24 Stunden, im Falle eines PCR-Tests vor höchstens 48 Stunden durchgeführt worden sein. Neben der PCR-, POC-Antigentests und den unter Aufsicht vorgenommenen Selbsttests, wird auch ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis eines PoC-PCR-Tests anerkannt. Ausgenommen von der Testnachweispflicht sind vollständig Geimpfte (ab Tag 15) sowie Genesene. Auch Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Regelung ausgenommen. 
 

 

 

 

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